Autogenes Training

Autogenes Training gehört zu den bekanntesten Entspannungstechniken.

Autogenes Training führt nicht nur zu tiefer Entspannung, in dessen Zustand sich der Geübte immer wieder versetzen kann. Autogenes Training hilft auch bei Schmerzen, wie beispielsweise Kopf- oder Rückenschmerzen, extrem gut.

Autogenes Training hat entgegen der allgemeinen Wahrnehmung zum Ziel, tiefe Entspannung von innen heraus, vollkommen ohne Hilfsmittel zu erreichen.

Lediglich in der Trainingsphase erfolgt die typische Unterstützung in Form eines Trainers oder einer CD. Bei dieser Entspannungstechnik wird zunächst mit Hilfe von Autosuggestionen („mein Bein ist schwer“ etc.) Entspannung herbeigeführt, die nach einigen Wochen des Übens auch ohne diese Suggestionen herbeigeführt werden kann.

Autogenes Training lernen

Um Autogenes Training zu erlernen, kannst Du einen Kurs besuchen, der in so ziemlich jeder größeren Stadt angeboten wird. Alternativ kannst Du Dir Autogenes Training jedoch auch im Selbststudium mit Hilfe von Büchern und CDs bzw. MP3-Dateien aneignen.

Zudem findest du im Internet überall gute Höranleitungen: Am besten suchst du einfach bei Spotify oder Youtube nach „Autogenes Training“

Wenn Du Autogenes Training lieber mit anderen gemeinsam in einem Kurs machen möchtest, schaue doch einfach mal ins Internet, indem Du in eine Suchmaschine “Autogenes Training Deine Stadt” eingibst. Ich bin sicher, Du wirst fündig.

Autogenes Training – Eigene Erfahrungen

Mit Autogenem Training habe ich erste Erfahrungen  in einem Ferienlager gemacht, als ich 12 Jahre alt war. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie entspannt ich im Anschluss war.

Weitere 12 Jahre später erkrankte ich an einer Angststörung. Ich war ständig angespannt, wusste jedoch, wie wichtig regelmäßige Entspannung für mich ist. Zu dieser Zeit probierte ich eine Vielzahl von Entspannungstechniken aus. Da ich Autogenes Training bereits kannte, setzte ich zunächst wieder hier an.

Allerdings empfand ich die Phase des Hinübergleitens  in die Entspannung als Kontrollverlust und somit als beängstigend. Zu dieser Zeit lagen mir Entspannungstechniken, die mit Bewegung kombiniert wurden, mehr, als Autogenes Training.

Progressive Muskelentspannung war damals für mich das Mittel der ersten Wahl. Damit gelang es mir relativ schnell, wieder zu lernen, wie sich Entspannung überhaupt anfühlt. Anschließend war ich auch wieder für Autogenes Training wieder empfänglich. Letztlich führte aber keine andere Entspannungstechnik zu so tiefer Entspannung, wie Autogenes Training.

Fazit

Oftmals führt Autogenes Training nicht sofort zu Entspannung. Wenn Du Dich jedoch wirklich darauf einlässt, kannst Dir Autogenes Training extrem viel bringen. Ich empfehle Dir deshalb, Autogenes Training über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen einmal auszuprobieren.

3 Antworten zu Autogenes Training

  1. Angela Hopfe Vollmer sagt:

    Ja mit diesen Entspannung Arten habe ich probiere aber ich kann mich einfach nicht Konzentrieren.

  2. Steffen sagt:

    Bin gerade eben durch Zufall auf den Blog gekommen. Gefaellt mir bis jetzt sehr.

  3. Pingback: Migräne | Entspannung

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